SICHERHEIT • Das Urgrundbedürfnis der Menschen kommt ins Wanken!
Durch den schnelllebigen Wandel in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft wird das sicher geglaubte Fundament jedes einzelnen mehr oder weniger geschüttelt und zerrüttet.Für manch einen bricht möglicherweise (s)eine Welt zusammen. Das macht Angst – wenn auch nicht immer diese als solche wahrgenommen wird. Die Reaktionen sind so unterschiedlich, wie die individuellen Umstände der Menschen.

Sicherheit ist das oberste der drei Grundbedürfnisse des Menschen
In der Frühzeit der Menschen galten Höhlen und dicke Mauern als Schutzschild vor der Gefahr von Natur, Tier und dem Feind. Heute geben ein sicheres Einkommen auf Basis von soliden beruflichen resp. geschäftlichen Verbindungen das Gefühl für eine Existenz ohne Not. Die kultureigenen Errungenschaften mit bekannten Strukturen und Mentalitäten dienen zudem als berechenbare gesellschaftlichen Werte. Die äußeren hart-materiellen Schutzmauern konnten sich die letzten Jahrzehnte sukzessive lichten, politische Öffnung und wirtschaftliche Zuwendungen wurden weltweit trotz kultureller Unterschiede möglich.
Das zunehmende Ungleichgewicht von Wohlstand und Lebensqualität zu Lasten der Minderbemittelten sorgt nunmehr für neue Kriege, welche lange Zeit in die Geschichtsbücher verbannt wurden. Unerwartet starke Flüchtlingsströme sorgen letztendlich auch in Europa für ein Aufflammen von konservativen und bewährten Werten. Die Toleranz für Anders-denkende verlor an Wirkung. Das Fremde wirkt auf einmal wieder bedrohlich.

Gefühle der Unsicherheit
verändern aktuell das Weltbild aller Kulturen und Völker von Offenheit & Interesse hin zu Verschliessung & Ablehnung. Was brenzlige Situationen weiter verschärft. Die Auswirkungen zeigen sich vermehrt in der Wirtschaft und dem beruflichen Umfeld des Einzelnen. Wer von heute auf morgen die Arbeitsstelle verliert und wenig Perspektiven auf künftige Festanstellungen hat, macht mehr Kompromisse als guttun. Das unzureichend gedeckte Grundbedürfnis der Sicherheit verstärkt die inneren psychischen Belastungen von Reizüberflutung und Zeitdruck zusätzlich. Steigende Inanspruchnahme von Therapeuten und Psychologen sowie darauf folgende Fehlzeiten am Arbeitsplatz bezeugen dies messbar.

Wer ängstlich in das Geschehen ohne innere Stabilität eingreift, läuft Gefahr, den Halt immer mehr zu verlieren. Die Bruchlandung geschieht oft nicht am gewünschten Platz. Unsicherer denn je, re-agiert Mensch auf alles Einströmende anstatt bewusst einer inneren souveränen Entscheidung folgend, auf die Herausforderungen des Alltags zu agieren.

Die Sehnsucht und die Suche nach einer neuen und stärkeren Sicherheit ist unaufhaltsam. Gleichzeitig verbreitet sich die Erkenntnis, dass Sicherheit nur in sich selbst wirklich gefunden und verankert werden kann. Ähnlich der ruhenden Nabe in der Mitte einer sich rasant drehenden Radspeiche, ist Mensch generell in der Lage, seine eigene Mitte (wieder) zu entdecken. Er kann sich neu orientieren und erkennt, wo er/sie im Alltag und im Leben steht.
Hieraus lässt sich die Kraft und der Mut für neue Wege mobilisieren.
Hieraus lässt sich souverän der individuelle Fokus auf Ziele, Projekte und auch ersehnte Visionen richten.
Hieraus entfaltet sich Erfolg … und Erfüllung.

Unterstützung als Katalysator
Wenn sich die innere Ruhe schwer findet, die Machbarkeit von Veränderung und neuen Perspektiven nicht erkannt wird, ist der Zeitpunkt gekommen, kompetente Hilfe anzunehmen. Neben der ersehnten Sicherheit können die weiteren Grundbedürfnisse der Stimulanz und Dominanz (Selbstwirksamkeit) in einem maßgeschneiderten Coaching ausgebaut und gedeckt werden.