UBUNTU für Co-Creation

IrrwegeAngesichts der aufrüttelnden Ereignisse im Land meiner derzeitigen Schreib-Inspirationsreise habe ich den Impuls der ersten Fassungslosigkeit Gedanken in Worte folgen zu lassen.

Seit Jahren schon … eigentlich beginnend mit 09/11 … ist die Welt im Aufruhr der permanenten meist ungewünschten Veränderungen. Nichts scheint mehr sicher. Obgleich sprichwörtlich äußere immerwährende Sicherheit immer nur Schein sein kann. Denn seit der universellen Existenz, seit Anbeginn allen materiellen Lebens, ist Wandel ein unzerüttbares Lebensgesetz. Das ist das einzig beständige … der ewige Wandel.

In der Menschheitsgeschichte hat es diese Wandlungsphasen, nennen wir es Evolution und Entwicklung, immer schon gegeben. Doch hinsichtlich der Geschwindigkeit haben die Veränderungen eine Stufe erreicht, welche es in diesem Ausmaß vormals nicht gab. Noch vor weniger als einem Jahrhundert wusste Mensch bereits von klein an, was ihn im Leben erwartete. Und das war meist überschaubar und von wenig Unvorhergesehenem geprägt. Reisende sowie Vagabunden mit allerlei Geschichten im Gepäck waren mehr oder weniger willkommene Abwechslungen im Einheitsbrei des eintönigen Alltagsleben. Gleichwohl erschien alles Fremde erstmal bedrohlich, da unbekannt. Dieses Gedankenmuster hat sich bis heute nicht wesentlich  geändert. Die politischen Schaubühnen präsentieren da so ihre Aufführungen.

Spätestens seit den Kriegs- und Wirtschafts-Flüchtlingströmen aus dem nahen Osten prallen hier im Westen Kulturen aufeinander, welche unterschiedlicher kaum sein können. Anders als bei gezielten und vorbereiteten Reisen bleibt es nicht nur beim gegenseitigen respektvollen Beschnuppern. Hierbei geht es zwangsläufig um die Bewältigung des alltäglichen Miteinanders über einen oftmals mehrjährigen Zeitraum. Völlig konträre Weltsichten und Mentalitäten bringen so manche Emotionen und Verhaltensweisen zum kochen.

Ähnlich wie bei nahenden Unwettern, gibt es diese Ruhe vor den unerwartet eintretenden Stürmen. Dann, wenn keiner, im Hamsterrad des Alltags abgelenkt und verloren, mit einem Desaster rechnet, wird Mensch überrascht und überrollt. Jetzt entspringt dem Feuerwerk der Emotionen ein Chaos, welches scheinbar alles zusammen brechen lässt. Und genau vor diesem Zusammenbruch hat die Menschheit Respekt und mitunter höllische Angst. Kommen hierbei  zudem geliebte Artgenossen zu Schaden oder wie jüngst ums Leben, greift man zu verbalen und handgreiflichen Waffen … auf allen Seiten, in allen Lagern.

Jetzt zeigt sich, wer sich selbst und seinen Gefühlshaushalt kennt. In diesen Momenten geschieht Demaskierung. Resonanzfelder entflammen zu unbedachten Handlungen. Wie das aktuelle Beispiel in Barcelona zeigt. Es zeigt aber auch die Möglichkeit der Deaskalation … NEIN zur Gegengewalt. JA zu einem konstruktiveren Weg … zu einem neuen Miteinander, einer neuen Verständigung, einer neuen Kommunikation.
Wie kann dies aussehen?
Nun, das gilt es JETZT herauszufinden, zu üben. Ist die innere friedliche Intention klar und stets präsent, zeigt es Wege auf, welche bis dato nocht nicht gesehen, noch nicht erfahren wurden.
Mut für die notwendige Wandlungsphase ist eine herrlich katalysierende Kraft für das Betreten von Neuland ohne genaue Wegkennzeichnung.

Wohin wird all dies führen? Nobody knows…

Aber wir können diese neuen Wege, dieses neue Miteinander nur gemeinsam finden. Manche nennen es UBUNTU (Menschlichkeit gegenüber Anderen), manche nennen es Co-Creation (WIR gemeinsam verändern die Welt).
Der Friedensnobelpreisträger Dalai Lama formulierte in seiner Biografie „Das Buch der Freude“:
„Täglich 10 Minuten auf MITGEFÜHL meditieren verändert DICH zu einem freudvollen, glücklicheren Menschen“  … und verändert die Welt.

WIR KÖNNEN VIEL TUN – gemeinsam. Yes WE can!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.