Kategorie-Archiv: Impulse

Santa Lucia … Entfache dein Herzenslicht

santaluciaHeute ist der Tag der Kerzen … und der Herzen … der vielen Lichter, welche uns im Herzen berühren. Nicht nur in Schweden feiern wir das Fest einer mutigen Frau, welche nach einer  Überlieferung den verfolgten Christen des Nachts Essen in deren geheime Verstecke brachte. Und damit sie beide Hände beladen konnte, hat sie sich wohl Kerzenlichter auf ihr Haupt drapiert, um die dunklen Wege zu erkennen.
Seit einigen Jahrhunderten wurde dieser Brauch in Schweden ins Leben gerufen, der mittlerweile heilig gesprochenen Santa Luzia mit einem Lichterfest zu würdigen.

Warum wir gerade heute ganz besonders viele Kerzen auch für uns selbst entzünden dürfen … lese gerne weiter… Weiterlesen

A GO(O)D YEAR?!

lichtderprovenceNoch ist es nicht zu Ende … 2016 ein Jahr der Aufrüttlung, des Auf-Reisen-Seins, des Eintauchens in die Tiefen und Höhen des Lebens. Das Jahr, welches im Tierzeichen des lebendigen Affen (seines Zeichen stets auf Suche nach dem Neuen & Besseren) sowie in der Elementqualität des Feuers stand und noch für wenige Monate steht, ist das Jahr der Veränderung. Teils unvorhergesehen und ohne Vorwarnung bricht gewohnt Bewährtes und Vertrautes zusammen. Räumt dem Neuen von jetzt auf gleich den Platz. Oft in einer Geschwindigkeit, welcher den Menschen kaum Luft zum Atmen lässt.
Auch ich selbst wurde nicht verschont, Weiterlesen

Von der Leichtigkeit des Seins…

TaumorgenLeichtigkeit • Wer loslassen möchte, muss seine Grundbedürfnisse kennen
Übersättigt unter der Last der täglichen Flut von To-Do’s sucht der moderne Mensch nach Stille, Ruhe … und kann dieser dennoch kaum mehr begegnen. Nicht, dass diese nicht vorhanden sind. Mitnichten.
Vom täglichen Hamsterrad gepeinigte Psyche hält die Stille und das Alleinsein oftmals einfach nicht mehr aus. Die Angst, in der eigenen Spiegelreflexion der aktuellen Lebenssituation nicht nur Erwünschtes zu erblicken, hält die meisten vom entscheidenden, verantwortungsbewussten Schritt ab.
 Viele haben einfach verlernt, immer wieder mal achtsam inne zu halten, um sich (neu) zu orientieren. Zu hinterfragen, ob der aktuelle Weg überhaupt noch stimmig ist.
Wenn ja – warum bedarf es dann des Anhaltens, um dies überhaupt zu erkennen? Wäre es nicht hilfreicher, sich seiner Schritte stets bewusst zu sein und die Begleiterscheinungen am Wegrand des Alltags mit allen Facetten wahrzunehmen. Zu genießen, wie sie sind?

„Wir bringen täglich unser Haar in Ordnung, warum nicht auch unsere Gedanken?“           (Zitat aus Indien)

Gedanken beeinflussen unsere Gefühle und daraufhin unsere Handlungen. Weiterlesen

Perspektivenwechsel

Toujours lavende
Doch bin und werde ich kein Vigneron – non. Mais … in das Lebensgefühl von der Roman- resp. Filmfigur Henry (gespielt von Albert Finney) eintauchen, sich fühlen wie der reichste Mensch auf Erden, das durfte ich in diesem good year zuhauf.
Gleich zwei wirkungsvolle Seminare fanden über die AKADEMIE wandlungsphasen an diesem herrlich erdenden Platz statt. Sie bilden den Auftakt von regelmässig geplanten Provence-Events – „ZEIT FÜR MICH“  für einen Perspektivenwechsel in der Provence“…

Hierbei wird dem eigenen Leben rückblickend Raum zur Reflexion sowie Sinndeutung gegeben. Der Mensch ist meist nicht durch quantitativ zuviel Arbeit krankhaft gestresst, sondern oftmals durch eine innere fehlende Sinnhaftigkeit in allem Tun, Wirken und Sein. Wer dies (an)erkennt, kann daraufhin gezielt  – und sehr einfach – alles (oder das Fokussierte) in die Bahnen der gewünschten Veränderung lenken.

„Es gibt zwei grossartige Tage im Leben eines Menschen:
den Tag, an dem wir geboren wurden und dem Tag,
an dem wir entdecken, wofür.“
(William Barclay)
zeitfuermich

Das ZEIT-FÜR-MICH-Retreat dient als hilfreiche Ausgangs-Basis mit dem inneren Lebensabsicht, dem ureigenen Seelenplan, mithilfe einer Kennzahl-Berrechnung über das persönliche KUA-Element (fundamentiertes Wissen aus einer Weisheitslehre Asiens) in Berührung zu kommen.
Den Geheimnissen der 5-Elemente-Prinzipien folgend, welche noch heute eine etablierte Grundlage für Ernährung und unterschiedlichste, alternative Theraphieansätze bilden, tauchen die Teilnehmer hierbei in den Zauber der Provence und seiner unterstützenden Atmosphäre ein. Die von namhaften Künstlern gepriesenen Farben der facettenreichen Landschaften und Orten als auch die Düfte zu jeder Jahreszeit erzeugen ein Wohlgefühl, welches ankommen lässt … in sich selbst.
Für einen Perspektivenwechsel in der Provence …

Die detaillierte Ausschreibung für das Seminar 2017 finden Sie hier:
ZEIT FÜR MICH  • Perspektivenwechsel in der Provence
(wandlungsphasen.eu/pages/documents/zeitfuermich_juni2017.pdf)

SEI WIE EINE SCHALE

Wenn du vernünftig bist,
erweise dich als Schale, nicht als Kanal,
der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt,
während jene wartet, bis sie gefüllt ist.

Auf diese Weise gibt sie das,
was bei ihr überfließt, ohne eigenen Schaden weiter.
Denn sie weiß, dass der verflucht ist,
der seinen Teil verringert …

Lerne auch du, nur aus der Fülle auszugießen,
und habe nicht den Wunsch,
freigiebiger als Gott zu sein.
Die Schale ahmt die Quelle nach.
Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist,
strömt sie zum Fluss, wird sie zur See.
Die Schale schämt sich nicht,
nicht überströmender zu sein als die Quelle.
Du tue das Gleiche!
Zuerst anfüllen und dann ausgießen …

Die gütige und kluge Liebe ist gewohnt überzuströmen,
nicht auszuströmen.
Ich möchte nicht reich werden, wenn du dabei leer wirst.
Wenn du nämlich mit dir selber schlecht umgehst,
wem bist du dann gut?
Wenn du kannst, hilf mir aus deiner Fülle –
wenn nicht, schone dich!
aus einem Brief von Bernhard von Clairvaux (1090-1153)

WOHLSTAND ● Welches Gefühl assoziierst du mit diesem Wort? Materiellen und finanziellen Reichtum? Gesundheit? Glück in Beziehungen, Freund- und Partnerschaft? Denkst du hierbei womöglich an Fülle oder aber leerer Leichtigkeit?
Gerade in der Fastenzeit, wenn bewusster Verzicht traditionell für 40 Tage auf der gesellschaftlichen Tagesordnung steht, beschäftigen sich Mensch & Medien mit der Thematik des Loslassens, was zuviel ist.
Doch wann ist etwas zuviel oder zuwenig? Über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende hinweg haben adlige, staatsmännische und religiöse Oberhäupter sowie Institutionen uns hierzu einen Leitfaden geliefert, an welchem sich Mensch richten konnte, richten musste, um im Schutz der Gesellschaft zu bleiben.
Das Konsumzeitalter im Rahmen des Kapitalismus hat dafür gesorgt – mit ungleichen Verhältnissen zwar – dass wir im Raster der Maslow’schen Bedürfnispyramide ein(ige) Stufen höher stiegen. Zumindest in der westlichen Welt sind ein Dach über dem Kopf und ein mehr oder weniger gefüllter Kühlschrank eine Selbstverständlichkeit geworden, über das wir uns kaum mehr Gedanken machen.
Gleichzeitig hängt in uns noch das Mangelbewusstsein, welches sich über all die Epochen der Menschheit fest in das Unterbewusstsein einschweisste. Selbst mit der immer größer werdenen materiellen Fülle um uns, fühlen wir uns manchmal seltsam leer. Wir öffnen unsere voll gefüllten Schränke, finden jedoch für den Moment nicht
geruempel_b250s Brauchbares und erFÜLLEN uns am kurzzeitigen Genuß eines Einkaufsbummels. Und noch mehr Dinge verstopfen sukzessive nicht nur unsere Räume, sondern sie machen uns übervoll und reizüberflutet. Dies bezieht sich vor allem auch auf die Situation des Informationszeitalters – deren Segen & Flu(t)ch. Wie liebten wir (vor wenigen Jahren noch) die beliebten Newsletter von Coaches, Beratern aber auch Vertriebs- und Handelshochburgen, damit wir in den Genuß von brauchbaren Tipps, Anregungen und Kaufempfehlungen kommen konnten.
Mittlerweile entwickeln sich so manche als regelrechte Online-Verweigerer … keine eMails, kein Facebook, keine SMS, wenn auch noch so short …
Und können dabei evtl. Gefahr laufen, Wichtiges und Wesentliches – mitunter sogar den Zug der Zeit zu verpassen …
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Bedeutung der Wandlungsphasen

2015 ● Ein Jahr der Veränderungen
„Nichts ist beständiger, als der ständige Wandel“ – der weise Spruch Laotse’s (6. Jh. v. Ch.) ist wegkreuzungaktueller denn je. Deutlicher als in all den Jahren und Jahrzehnten davor bekamen die Menschen weltweit zu spüren, dass äußere Sicherheit auf Ewigkeit in Stein gemeisselt eine Illusion ist. Bekanntes, Bewährtes, Gewohntes und sicher Geglaubtes bekam Risse, zerbrach unter der Last des Scheins. Überall konnten und können wir Leid ausmachen. Betrachte man alleine die täglichen Bilder der Flüchtlingsströme ..

Die ewigen Mantras der Medien, wie schrecklich und gefährlich die Welt ist, spielt gezielt mit unserer ureigenen Angst. Doch wir können uns des Spiels bewusst machen und aus dem Hamsterrad der destruktiven Gefühle aussteigen.
Hier geht es nicht um das Visualisieren einer Schein-Heilen-Welt. Nein, hierbei geht es um das wirkliche Reflektieren, um die Erkenntnis, welche Kraft in uns wohnt.
beifall„Wir schaffen das“ – in ihrer wohl bewegendsten Rede hat unsere Bundeskanzlerin ihre Partei als auch das ganze deutsche (vielliecht sogar europäische) Volk unermüdlich motiviert, ermutigt. In einem 10-minütigen Standing Ovation wurde sie, geeingt von Befürwortern und Kritikern, für all ihr Wirken der schweren Zeit gewürdigt. Für mich ist es das kräftigste Symbol-Zitat seit Jahren – kraftvoller noch als „yes – we can“! Und dennoch baut es genau darauf auf.

Wandlung bedeutet nicht eine stete Aufstiegsleiter in den Himmel des ewigen Glücks – Wandlung, sprich die Fähigkeit der Veränderung, ersetzt den Wahlspruch „entweder – oder“ mit „sowohl-als-auch“. Diese Fähigkeit der innerlichen, erlernbaren Haltung mobilisiert die Kraft jedes Einzelnen, über sich und seine Situation hinauszuwachsen. Und ist diesStein auf Sande geistig mental-emotionale Muskulatur erst einmal geprägt und geübt, passiert das Unerwartete … nahezu Wundervolle.
Wir können diesen Veränderungen im Leben begegnen … mitunter nach wie vor mit Angst, doch auch mit Mut und Zuversicht. Dieses wiederum stärkt unser Vertrauen in uns und gibt eine Form der Gelassenheit, welche im Chaos der Unsicherheiten sich des inneren Rettungsanker bewusst wird. Im Ernstfall kann dieser geworfen werden, um einen kurzen krafttankenden Halt zu bekommen. Doch diese Gelassenheit, dieses Selbstvertrauen lehrt uns auf den unberechenbaren Wellen zu surfen. Und wenn wir einmal unter zu tauchen drohen … die rettende Hand ist in der Nähe.
Wir schaffen das!

Ist Wachstum gesund?

Der Fokus der Wirtschaft liegt klar und undeutig auf Wachstum – höherer Umsatz, größerer Gewinn, mehr Produkt-Absatz, höhere Tantiemen für die UN-Spitze … etc. In den letzten Jahrzehnten hat sichBusiness as usual der Schwerpunkt von der quantitativen zu Lasten der qualitativen Ausrichtung der Produkte und den hiermit verbundenen Dienstleistungen verlagert.
Natürlich entspricht diese pauschalierte Aussage einem Klischee, welchem so manchen Unrecht tut. Doch begreifen gerade jene, für welche Nachhaltigkeit, Qualtität und ökologisches Bewusstsein keine leeren Worthülsen sind, diese Feststellung als Tatsache, welche bewusst gemacht werden soll, damit ein Wandel entstehen kann. Weiterlesen

Herbstmeditation

heimatoase

HERBST – eine Zeit des Rückzugs in die Innen(Raum)Welt, um Kräfte zu sammeln, Energie zu speichern für Zeiten der absoluten Stille, der Ruhe des nahenden Winters …

Bordo, ein Ort, welcher in seiner Anmutigkeit, seinem Hauch von Präsenz einer Märchenwelt gleicht. Es erinnert mich vom Wort-Klang her an eine Fata Morgana namens Brigadoon … einer schottischen Sage, nach welcher ein Dorf nur alle 100 Jahre für kurze Zeit erwacht um dann samt Bewohnern wieder im tiefen Nebel zu verschwinden…BORDO

So erging es mir selbst. Bei herrlich spätsommerlichen Temperaturen eingetroffen, Weiterlesen

Harmonie – Balance fürs Leben

IMG_6004BALI  –  als Insel der Götter bekannt und beliebt, wird eher der Bezeichung ‚Insel der Harmonie‘ gerecht. Mit einer täglichen Opfergabe und frühmorgendlichen Zeremonie wird bei den Göttern und allen höheren Kräften um Harmonie gebeten. Diese Fokussierung auf ständigen Ausgleich sowie Balance aller dualen Erscheinungen und Wirkungen prägen das wundervolle Miteinander vieler Religionen und Kulturen in der Weise, wie das Gleichgewicht von Tag und Nacht den Rythmus des Lebens hier auf Erden steuert. Die Balinesen legen viel Wert darauf, dass keine Kraft, kein Element, kein Ding und Wesenszug überhand nimmt. Sie lernten mit den Naturkräften dieser herrlichen Vulkan-Insel im Einklang zu leben, zu arbeiten undIMG_6060 generell zu sein. Das mag mit ein Grund sein, weshalb der terroristische Gewaltakt auf der Insel Anfang des 21. Jh. nicht wirklich fruchten konnte. Nach anfänglicher Zurückhaltung seitens der Touristen und diesbezüglicher Handelsbeziehungen boomen diese Geschäfte und Verbindungen mehr denn je. Und die Menschen, welche mehr auf Bali suchen, als Strand, Meer und Palmen spüren dieses an nahezu allen Orten. Der besondere Liebreiz der Bewohner und Ureinwohner ist nicht aufgesetzt. Selbst der ständige Zuruf „Taxi, Transport“ oder „Massage“ geschieht mit Würde und wird nicht als besonders störend empfunden. Auch findet man lautstarke Auseinandersetzungen oder gar Gewaltübergriffe vergebens. Es liegt in der Lebensweise und der religiös-spirituellen Sicht der Bevölkerung begründet, dasIMG_7229s derartig emotional überzogene Äusserungen mit hohem Gesichtsverlust aller Beteiligten einhergeht. Das färbt auf uns Besucher und Kurzzeitverweiler ab – und wirkt unerwartet erfrischend als auch befreiend. Schön, dass es andere kommunikative Wege zur besseren Verständigung gibt!

Dafür – und noch zahlreiche weitere Impulse –  bin ich diesem wundervollen Eiland im Pazifik unendlich dankbar. Was keinesfalls bedeutet, dass es diese Orte des Friedens nicht auch bei uns gibt – mehr als die klassischen Medien uns zu vermitteln versuchen. Viele Menschen kenne ich persönlich, welche diese Friedensorte in ihrem Herzen tragen! Lass uns jeden Tag danach Ausschau halten…

O … STERN!

Ostern symbolisiert für vostern15iele Menschen – gerade im christlichen Umfeld – das Leben, welches nach dem Tod weitergeht, die Überwindung resp. das Durchschreiten dieser Schwelle von einem Lebensbereich in den Nächsten. Diese Zeit fällt alljährlich – zumindest in unseren Breitengraden – in die Jahreszeit des Frühlingsanfangs, des „Explodierens“ der Natur, der Bäume, Sträucher und ersten zarten Blüten. Diese Kraft, welche das innere eines Samens durch die Erde ausbrechen lässt, ist eine sehr zielorientierte, männliche Ausdrucksform des Lebens, welches sich in der gesamten Natur ausdrückt – in der Pflanzen- und Tierwelt gleichermaßen wie bei uns Menschen.
Es ist die Kraft, welche nach einer inneren Entscheidung Weiterlesen