Kategorie-Archiv: Coaching Tipps

Unterstützung als Katalysator

Wenn sich die innere Ruhe schwer findet, die Machbarkeit von Veränderung und neuen Perspektiven nicht erkannt wird, ist der Zeitpunkt gekommen, kompetente Hilfe anzunehmen. Neben der ersehnten Sicherheit können die weiteren Grundbedürfnisse der Stimulanz und Dominanz (Selbstwirksamkeit) in einem maßgeschneiderten Coaching ausgebaut und gedeckt werden.

Als erfahrener Coach und Wegbegleiterin beleuchte Ihre ungewünschte IST-Situation und die gewünschte SOLL-Situation gleichermaßen. Ich unterstütze Sie in der Neuorientierungs- und Zielfindungsphase, auf Wunsch von der Ausgangslage bis zur definitiven Zielerreichung.

Folgende Unterstützung können Sie von mir erwarten:

  • Berufsfindungs- und Orientierungs-Coaching
  • Beziehungs-Coaching
  • Krisen-Coaching
  • Führungskräfte-Coaching
  • Team-Coaching
  • Jahres-Coaching (elementares Life Coaching)
  • Raum- und tiefenpsychologische Beratung

Detail-Informationen:
BasisCoaching (http://www.wandlungsphasen.eu/pages/documents/coaching/basis.pdf)
Unterstützung & Begleitung (http://www.wandlungsphasen.eu/pages/documents/coaching/mentoring.pdf)
Anmeldung für ein kostenfreies Erst-Gespräch: Unterstützung (bitte klicken)

Ich mach Pause von der Welt
Das achtsame, (selbst)bewusste Reflektieren von Situationen und Beziehungen tut Not. Täglich, stündlich – immer dann, wenn es erforderlich ist. Bewusste Pausen und Stille-Zeiten dienen der Erholung. Die eigene Mitte wird entdeckt, das verlorene Selbst zurück geholt. Alle sanften kontemplativen Übungen sowie die regelmässige Meditation sind wertvolle Hilfsmittel. Manchmal reicht dies nicht aus.

Für einen wirkungsvollen Reset und eine wohltuende Auszeit lade ich Sie zu einem der folgenden Herbst-Seminare in die Provence:

GEHspräche • durch die Traumpfade der Provence
Einfach ankommen, daSEIN, Unnötiges loslassen, auftanken. Raus aus dem alten Trott – Schritt für Schritt helfe ich Ihnen auf dem Weg, den persönlichen emotionalen Rucksack von Ballast zu befreien.
Die Teilnehmer*innen werden sanft in einen nachhaltigen persönlichen Reset geführt. Mit täglichen einfachen Wanderungen entdecken wir auf eine neue Art, die Ruhe und Stilleoase wieder in uns zu etablieren. Wir räumen geistigen als auch körperlichen Ballast auf und bekommen so eine neuen Blick auf den Genuss und Wohlstand im Leben.

Seminarangebot & Anmeldung: wandlungsphasen.eu/traumpfade

ZEIT FÜR MICH • Perspektivenwechsel in der Provence
Jede(r) besitzt ein ureigenes Lebens-Element, welches – entschlüsselt über eine klar zu berechnende Analysemethodik altertümlicher Weisheitslehren – fortan IHREM Leben dient.
Verlaufen unsere Spuren auf den Leitlinien des Lebensplans, befinden wir uns wahrlich im Flow. Diesen Flow können wir gezielt in unserem Leben verankern – wenn wir bewusst unsere innere Lebensabsicht entschlüsseln.

Dieses einzigartige Seminar – eingebettet inmitten einer wohltuenden Idylle – bringt Sie mit Ihrer innersten Lebens-Absicht sprich Ihrem ureigenen Lebens-Seelenplan in Berührung … für einen Perspektivenwechsel in der Provence.

Seminarangebot & Anmeldung: wandlungsphasen.eu/zeitfuermich

Wie DU zum Frieden beiträgst

Angesichts der Turbulenzen und der multikulturellen Veränderungen im Miteinander – sei es politisch, gesellschaftlich, regional, beruflich, familiär oder ganz privat – scheint sich mancherorts Hilflosigkeit in Überforderung, Agression oder aber auch Resignation auszudrücken.
Letztendlich möchten ausnahmslos alle Lebewesen LIEBE – geben als vor allem bekommen.

Die reellen Situationen zeigen oftmals ein ungewünschtes entgegengesetztes Bild. Was tun?
Die meisten Menschen sind sich nicht bewusst, wie sehr sie in jedem Moment zu friedvollen Begegnungen (auch und gerade mit sich selbst) beitragen können.
Hierzu möchte ich ein Impuls von Rumi weitergeben, welcher aktueller ist denn je …

„Dieses Menschsein ist ein Gasthaus. Jeden Morgen eine neue Ankunft. Eine Freude, eine Depression, eine Gemeinheit, eine plötzliche Erkenntnis kommen wie ein unerwarteter Besucher.

Heiße alle willkommen und unterhalte sie! Sogar wenn’s ein Haufen Sorgen sind, die in Deinem Haus brutal die Möbel hinaus fegen. Trotzdem, behandle jeden Gast ehrenvoll. Vielleicht putzt er dich heraus für eine neue Freude.

Der dunkle Gedanken, die Scham, die Bösartigkeit, empfange sie an der Tür mit einem Lachen und lade sie ein. Sei dankbar für was immer auch kommt, weil jeder gesandt wurde als Führer dessen, der von weiter her kommt.“    (Rumi)

Lasse diese Lebens-Erkenntnis einmal gänzlich in dein Innerstes – beobachte dabei deinen Verstand und deine Gefühle. Und dann probiere es einfach aus … sei und bleibe offen!

 

Mysterium der Wandlungszeit

rauhnacht

Die Rauhnächte gelten als Zeit der (Ver)Wandlung. Für viele sind die Rauhnächte zum Wendepunkt geworden, der sie zu einem höheren, reiferen Bewusstseinszustand führte. Der Kult um die Rauhnächte entspringt ursprünglich archaischen Initiationsriten und scheint ein Mysterium inne zu haben. Gelingt es uns, den Schleier der Dunkelheit zu lüften, so werden wir etwas Wundervolles entdecken. Als Hilfestellung habe ich die Qualitäten der einzelnen Tage, welche ja auch die einzelnen Monate des neuen Jahres verkörpern, zusammengestellt:

Vorbereitung für die wirkungs- und wandlungsvolle Zeit
1. Rauhnacht (25.12. / oder 21.12.)         Zeitqualität • Altes abschliessen
2. Rauhnacht (26.12.)                               Still werden • Demut & Hingabe
3. Rauhnacht (27.12.)                               Sich öffnen für die Herzenskraft
4. Rauhnacht (28.12.)                               Innere Weisheit als Basis für Frieden
5. Rauhnacht (29.12.)                               Der Körperintelligenz vertrauen
6. Rauhnacht (30.12.)                               Ruhe • Gefühle umarmen
7. Rauhnacht (31.12.)                               Herzensziele • Für sich sorgen
8. Rauhnacht (01.01.)                               Klarheit • Entscheidung treffen
9. Rauhnacht (02.01.)                               Gelassenheit • Versöhnung & Frieden
10. Rauhnacht (03.01.)                             Achtsamkeit • Neues Leben
11. Rauhnacht (04.01.)                             Dankbar sein • sich selbst fühlen
12. Rauhnacht (05.01.)                             Zum Licht erwachen  
Abschluss der Rauhnächte (06.01.)         Kreativ schöpfen (Visions- und Zielcollage 2016)
Möchten Sie Ihre Visionen im neuen Jahr erreichen, neue definieren, Vorsätze endlich umsetzen? Dann möchte ich Sie gerne zu einem inspirierenden Visionsnachmittag einladen:

KREIERE DEIN 2017 (http://wandlungsphasen.eu/pages/documents/visionen2017.pdf)

Von der Leichtigkeit des Seins…

TaumorgenLeichtigkeit • Wer loslassen möchte, muss seine Grundbedürfnisse kennen
Übersättigt unter der Last der täglichen Flut von To-Do’s sucht der moderne Mensch nach Stille, Ruhe … und kann dieser dennoch kaum mehr begegnen. Nicht, dass diese nicht vorhanden sind. Mitnichten.
Vom täglichen Hamsterrad gepeinigte Psyche hält die Stille und das Alleinsein oftmals einfach nicht mehr aus. Die Angst, in der eigenen Spiegelreflexion der aktuellen Lebenssituation nicht nur Erwünschtes zu erblicken, hält die meisten vom entscheidenden, verantwortungsbewussten Schritt ab.
 Viele haben einfach verlernt, immer wieder mal achtsam inne zu halten, um sich (neu) zu orientieren. Zu hinterfragen, ob der aktuelle Weg überhaupt noch stimmig ist.
Wenn ja – warum bedarf es dann des Anhaltens, um dies überhaupt zu erkennen? Wäre es nicht hilfreicher, sich seiner Schritte stets bewusst zu sein und die Begleiterscheinungen am Wegrand des Alltags mit allen Facetten wahrzunehmen. Zu genießen, wie sie sind?

„Wir bringen täglich unser Haar in Ordnung, warum nicht auch unsere Gedanken?“           (Zitat aus Indien)

Gedanken beeinflussen unsere Gefühle und daraufhin unsere Handlungen. Weiterlesen

Perspektivenwechsel

Toujours lavende
Doch bin und werde ich kein Vigneron – non. Mais … in das Lebensgefühl von der Roman- resp. Filmfigur Henry (gespielt von Albert Finney) eintauchen, sich fühlen wie der reichste Mensch auf Erden, das durfte ich in diesem good year zuhauf.
Gleich zwei wirkungsvolle Seminare fanden über die AKADEMIE wandlungsphasen an diesem herrlich erdenden Platz statt. Sie bilden den Auftakt von regelmässig geplanten Provence-Events – „ZEIT FÜR MICH“  für einen Perspektivenwechsel in der Provence“…

Hierbei wird dem eigenen Leben rückblickend Raum zur Reflexion sowie Sinndeutung gegeben. Der Mensch ist meist nicht durch quantitativ zuviel Arbeit krankhaft gestresst, sondern oftmals durch eine innere fehlende Sinnhaftigkeit in allem Tun, Wirken und Sein. Wer dies (an)erkennt, kann daraufhin gezielt  – und sehr einfach – alles (oder das Fokussierte) in die Bahnen der gewünschten Veränderung lenken.

„Es gibt zwei grossartige Tage im Leben eines Menschen:
den Tag, an dem wir geboren wurden und dem Tag,
an dem wir entdecken, wofür.“
(William Barclay)
zeitfuermich

Das ZEIT-FÜR-MICH-Retreat dient als hilfreiche Ausgangs-Basis mit dem inneren Lebensabsicht, dem ureigenen Seelenplan, mithilfe einer Kennzahl-Berrechnung über das persönliche KUA-Element (fundamentiertes Wissen aus einer Weisheitslehre Asiens) in Berührung zu kommen.
Den Geheimnissen der 5-Elemente-Prinzipien folgend, welche noch heute eine etablierte Grundlage für Ernährung und unterschiedlichste, alternative Theraphieansätze bilden, tauchen die Teilnehmer hierbei in den Zauber der Provence und seiner unterstützenden Atmosphäre ein. Die von namhaften Künstlern gepriesenen Farben der facettenreichen Landschaften und Orten als auch die Düfte zu jeder Jahreszeit erzeugen ein Wohlgefühl, welches ankommen lässt … in sich selbst.
Für einen Perspektivenwechsel in der Provence …

Die detaillierte Ausschreibung für das Seminar 2017 finden Sie hier:
ZEIT FÜR MICH  • Perspektivenwechsel in der Provence
(wandlungsphasen.eu/pages/documents/zeitfuermich_juni2017.pdf)

Vital durch Mut zur Handlung

Frühlingszeit ● Zeit des aktiven Tuns
Nach Monaten des innen(schau)gerichteten Daseins und dem Warten aufIMG_9580 die wärmenden Sonnenstrahlen geht es nun um Aktion. Vorab geht es jedoch um die bewusste Entscheidung, Ziele nun umzusetzen, um den Mut zur konkreten Handlung.
Zwar ist die visuelle Vorstellung von dem, was und wie man leben möchte elementar. Doch ohne Handlung löst sich diese geistige Kreation schnell in Luft auf. Also, worauf noch warten? Die Vögel ermuntern laut durch fröhliches Gezwitscher…

Doch was tun, wenn einem partout nichts einfällt oder der Mut einem schon zu Beginn den Magen flau werden lässt? Nun auch das ist kein Problem, letztendlich nur eine Verzögerung.image
Wichtig ist nun, der Vitalität dieser lang ersehnten Jahreszeit Ausdruck zu verleihen. Wollten Sie nicht schon längst mal wieder Ihre Laufschuhe abstauben und zum neuen Laufleben erwecken? Oder wartet gar der Drahtesel sehnsüchtig auf einen Ausritt mit Ihnen? Bewegung lässt zumindest den Blutkreislauf in vitalen Schwung kommen, mit ihm kommt ein angenehm-frisches und leichteres Körperfeeling. Ach, ist es nicht herrlich, einfach in den Sonnenaufgang hineinzulaufen? Gute Gefühle erzeugen positive Gedanken … die Ideen heften sich gleich hinten dran …
Besuchen Sie einen Yogakurs, welcher lange in der persönlichen Fokus-Warteschleife schlummerte … oder aber einen Schreib-Impulskurs, einen Workshop für kreatives Zeichnen … besuchen Sie das Probesingen in einem örtlichen Chor. Machen Sie alles, was Ihnen einfällt … aber machen Sie es nur aus einem einzigen Grund: ES MACHT IHNEN SPASS!image

Und mit dieser guten Portion Lebenslust fallen Ihnen sicher Ideen vor die Nase oder Füße, mit welchen Sie Ihren lang gehegten Traum erfüllen oder Ihr Ziel aus der Visionscollage angehen.

Let’s go … worauf warten?

Ist Wachstum gesund?

Der Fokus der Wirtschaft liegt klar und undeutig auf Wachstum – höherer Umsatz, größerer Gewinn, mehr Produkt-Absatz, höhere Tantiemen für die UN-Spitze … etc. In den letzten Jahrzehnten hat sichBusiness as usual der Schwerpunkt von der quantitativen zu Lasten der qualitativen Ausrichtung der Produkte und den hiermit verbundenen Dienstleistungen verlagert.
Natürlich entspricht diese pauschalierte Aussage einem Klischee, welchem so manchen Unrecht tut. Doch begreifen gerade jene, für welche Nachhaltigkeit, Qualtität und ökologisches Bewusstsein keine leeren Worthülsen sind, diese Feststellung als Tatsache, welche bewusst gemacht werden soll, damit ein Wandel entstehen kann. Weiterlesen

DEIN LEBEN – ein wundervoller Weg

KUA-Zahl als Schlüssel zum inneren Lebensplan
Die persönliche KUA-Zahl ist nicht nur eine errechnete Kennziffer sondern der Schlüssel zur ureigenen Lebensabsicht, zum inneren Lebens(Seelen)plan. Hierin liegt mitunter das Hauptelement des Individuums sowie dessen Landkarte und Navigation, um die verschiedenen Wege zum Schatz des Lebens zu erkennen. Uns obliegt die Wahlmöglichkeit, wohin wir unsere Schritte lenken – will heißen, der eigene Wille ist dem Menschen natürlich gegeben.
Der Lebensplan ist nicht zu verwechseln mit einem befürchteten Ausgeliefertsein dem Schicksal gegenüber. Der Begriff des Karma wird hierbei leider oft missverstanden.

Dein WegDas PersönlichkeitsFengShui mit der Analyse der eigenen KUA-Zahl betrachte ich mittlerweile als wichtiges Fundament für das Erlernen der ganzheitlichen Raumpsychologie auf Basis der Harmonielehre Feng Shui. Bei jeder Raum-Betrachtung und Gestaltungsanalyse sollte zuvorderst der Mensch in Augenschein genommen werden. Die KUA-Zahl liefert wichtigste Bausteine hierfür.
Und wie bei jedem Beginn einer schönen Urlaubsreise … ist man bereit, das Fahrzeug getankt (Motivation), der Navi gestellt (KUA-Zahl bekannt), kann die Handbremse gelöst und voller Vorfreude das Gaspedal gedrückt werden. Leben Sie IHR Leben, lösen Sie die Handbremse, geben Sie Gas. Ohne Furcht auf Staus, (Verkehrs)Behinderungen, möglichen Unfällen. Entdecken Sie, wie schön und facettenreich sich das Leben direkt vor Ihnen ausbreitet.
Möchten Sie Ihre KUA-Zahl kennen- und nutzen lernen, mit der Sicherheit eines (inneren) Navigationsleitsystems Ihre Wege bewusst wählen und gehen? Dann klicken Sie einfach hier:
KUA-Zahl • Schlüssel zum Lebensplan
(wandlungsphasen.eu/pages/documents/KUA Zahl_Lebensplan)

Labyrinth des Lebens

„Der Weg vom Kopf zum Bauch ist der längste“ der Spruch meines Liebsten lässt mir – wiederWunderdelphine einmal – ein AHA-Erlebnis wie Schuppen von den Augen fallen.
Das kognitive Erfassen einer Erkenntnis inmitten einer herausfordernden Lebenssituation ist zwar der Tür-und-Tor-öffnende Schlüssel für einen ab dato fokussierten neuen Weg. Wenngleich es sich im Moment wie ein Sesam-öffne-Dich-für-ein-besseres-Leben anfühlt – für eine wirkungsvolle nachhaltige Veränderung bedarf es dennoch mehr.
Jenes Schlüssel-Erlebnis mag eine Kleinigkeit im Alltag oder ein Meilenstein im persönlichen Leben sein – dem tief gehenden AHA-Erlebnis mit vollumfassenden Durchdringen der Situation, muss eine bewusste Entscheidung, eine Absichtserklärung folgen, welche dann die ersten Schritte auf dem neuen Weg einläuten. Die anfänglich oftmals euphorische Motivation ersetzt zumindest zu Beginn die erforderliche Disziplin, alte und unnütze Gewohnheiten konsequent loszulassen, um nachhaltig die neuen zu festigen.

IIMG_6573st die Entscheidung erst einmal gefasst, läuft man hochmotiviert seines Weges, erfreut sich an neuen Dingen und Erlebnissen, welche dieser mit sich bringt. Die Aufmerksamkeit ist meist voll bei der Sache – beispielsweise bei einem nun gewählten täglichen Morgenlauf am See. Erfrischt und geistig-mental aufgetankt sowie körperlich fit tritt man im Anschluss sein Tagwerk gleich viel besser an.

Doch eine Gewohnheit wäre keine Gewohnheit, wenn sich nicht alsbald eine gewisse Routine einprägt, welche die Euphorie schwinden und die Motivation ermüden lassen kann – darin lauert die ‚Gefahr‘ des Rückfalls in alte Fahrmuster. Vor allem bei gedanklich-begründeten Wandlungsprozessen resp. geistigen Neu-Pfaden – z.B. beim Stein auf SandVorsatz, ab jetzt seinem Gegenüber erst einmal zu zuhören und somit emphatischer zu sein. Oder aber sich nicht ständig in eigenst gestrickte Stress-Hamsterräder zu verlieren, wäre ein weiterer beabsichtigter geistig-mentaler Wandlungsprozess.

Achtsamkeit und Reflexion sind ratsame Begleiter auf den Wegen des unbekannten ‚Neulands‘. Denn allzu gerne lässt man sich sonst von gewohnten, bequemen Mustern leiten.
Lebt man bereits nach den neuen wertvollen Überzeugungen?
– Oder redet man gar nur darüber?
Für einen selbst unmerklich kann das Eigenbild vom Außenbild der Wahrnehmung des engsten Umfeldes (Partner, Freunde, Familie), anfangs subtil und dann immer wirkungsvoller, abweichen. Wirkungsvoll dahingehend, dass einem irgendwann völlig unerwartet der Spiegel vor die Nase gehalten wird oder man selbst eines Tages das Brett vor dem eigenen Kopf schmerzhaft zu spüren bekommt. Autsch!
Und plötzlich entdeckt man wie paralysiert seine alten Spuren wieder, welche man doch strikt verlassen wollte, sieht die gleiche bekannte Kurve auf dem Weg. Ausgang/Ausstieg aus dem Labyrinths erneut verpasst…

An diesem Punkt geben viele entmutigt auf – spätestens nach 2-3 Wiederholungen. Der innere Zweifler bläht sich inbrünstig auf, hat er mal wieder völlig Recht bekommen. Das Ego jammert hinterlistig … Ach man ist ja so ein armer Tropf, seufz!
Verständnis, Geduld, Zuspruch, Trost, liebevolle Umarmung – all das hätte man für einen engen Freund in dieser Situation parat. Selbst bei Bekannten, Kollegen, Nachbarn und Familienmitglieder spart man nicht mit aufmunternden Worten. Alle haben unser mehr oder weniger ausgeprägtes Mitgefühl – nur der wichtigste Mensch in unserem Leben nicht. Mit uns selbst gehen wir wieder einmal streng ins Gericht. Kompromisslos und unaufhaltsam…

In der unbeschreiblichen Stimmung der wundervollen Begegnung mit Delfinen auf Bali wurden mir die Augen hierzu (auch in eigener Sache) gänzlich geöffnet –  als mehr oder weniger nützlicher Impuls für uns alle in alltäglichen und nicht so alltäglichen Situationen:
DolphinLotus auf Bali
Die Augen erblicken in wunderschönsten lila Farbnuancen prächtige Lotusblüten, von weichem, klaren Wasser umspült, die Nase zieht die vitale Frische der Luft förmllich ein, die Ohren vernehmen zarte Vogelstimmen neben dem leisen Plätschern des Seerosen-Teichs …
Ist es ein inneres Bild, eine Fata Morgana? Oder ein wirkliches manifestes Bild direkt vor mir? Für kurze Momente finde ich keine Antwort – doch ist diese auch nicht wichtig. Dieser Frieden ist es – im Außen, als auch in meinem Herzen…

YANG-Dynamik – die bewusste Donnerkraft des Ostens

Männliche Ausdruckskraft zeigt sich in Entscheidungsfreude und Entschlossenheit sowie dem Mut zur Umsetzung. Diese Eigenschaft ist nicht geschlechtspezifisch einzuordnen, denn ob Mann oder Frau, jeder trägt sowohl weibliches und männliches Potenzial in sich. Je mehr der Mensch sich übermen@work diese Polaritäten bewusst ist und die scheinbar völlig gegensätzlichen Eigenschaften in sich erkennt, zulässt und letztendlich vereint, ruht in sich. Er/sie kann sein/ihr ganzes Pontenzial ausschöpfen, sich in der Gesellschaft einbringen, Aufmerksamkeit und Anerkennung erfolgen wie von selbst.
Wir alle kennen persönliche Erlebnisse in privaten und beruflichen Situationen, wenn wir ganz in dem aufgehen, was wir gerade tun oder sind. Handeln & Wirken verschmelzen, Tun und Sein bilden eine unzertrennliche Synergie. Wir wirken authentisch, sym- und emphatisch. Unser Charisma wirkt magnetisch in seiner Ausstrahlung. Wir fühlen den Flow, welcher im Umfeld als Erfolg definiert wird.

Entscheidend geprägt wird diese Eigenschaft bereits in der frühesten Kindheit. Wenn die eigenen Eltern, vor allem der väterliche Teil, unseren Rücken stärken, Vertrauen in uns haben und dieses Partnerschaftenauch mitteilen, verankern wir ganz natürlich diese männliche Kraft des Holzelements. Es ist eine äußerst vitale Kraft, wenn nicht sogar die bahnbrechenste. Ähnlich wie der verwurzelte Same zum idealen Zeitpunkt im Frühjahr aufspringt und seine Triebe durch die Erde ans Sonnenlicht bohrt, voller Vertrauen von Erde und Sonne gleichermaßen genährt zu werden.

Doch wie kommen wir in dieses Gefühl, in diesen erwünschten Zustand, wenn die derzeitige Lebenssituation so garnicht danach aussieht? Wenn wir nicht uns auf wunderbare Weise von unseren Eltern gefördert wissen oder wussten? Wenn hierbei noch Ungeklärtes bis dato verdrängt wurde? Eine kurze Bemerkung am Rande:
Das Verhältnis zu den Eltern, vorrangig zum Vater, prägt entscheidend das Verhältnis zum Vorgesetzten – bei Selbständigen in manchen Fällen zum Auftraggeber.
Wie können wir aus dieser mental-emotionalen Gedankenschlaufe aussteigen, wenn wir den Alltag als mühevoll empfinden, private und familiäre Umstände uns zusätzlich überfordern? Wenn der Hinweis, uns an schöne und erfolgreiche Momente zu erinnern, eher frustiert und noch tiefer in die mentale und emotionale Dunkelheit drückt?

3 wirkungsvolle Schritte, welche ich als Maßnahme immer wieder in meinen Coachings empfehle:

Bewusst werden
Nehmen Sie sich mindesten eine viertel besser eine halbe Stunde Zeit und schreiben alles auf, wasSchreibfeder Sie derzeit stört, was Sie bedrückt, was Ihnen auffällt. Nehmen Sie keine Rücksicht auf die Wortwahl, schreiben Sie Ihre Wut, den Ärger, die Fassungs- und Hoffnungslosigkeit unverblümt auf. Formulieren Sie die Worte an die Person, welche diese Gefühle in Ihnen auslöst. Nehmen Sie dabei „kein Blatt vor den Mund“. Ausser Ihnen liest es keiner. Doch in dem Moment schaffen Sie sich persönlich Erleichterung…
Am besten befassen Sie sich mit einer einzigen, ganz akuten Situation – aus dem Berufs- oder Privatleben.
Nachdem alle Emotionen auf dem Blatt niedergeschrieben sind, legen Sie das Blatt zur Seite, atmen Sie tief durch, gehen ein paar Schritte, bestenfalls kurz aus dem Raum. Bereiten Sie sich einen Café oder Tee und befassen Sie sich den weiteren Tagesverlauf   n i c h t   mehr mit diesem Thema.

Akzeptanz
Am Folgetag oder auch einigen Tagen später holen Sie den Zettel der Notizen wieder hervor. Wie haben Sie sich in der Zwischenzeit gefühlt? Mussten Sie erneut an die Situation denken und kamen erneut die ungewünschten Gefühle hoch?
Stellen Sie sich nun einen Stuhl vis-a-vis von sich. Dieser symbolisiert den Platz des Gegenübers, an welchen die Zeilen gerichtet sind. Halten Sie ein weiteres leeres Blatt bereit.
Nun wechseln Sie ihren Sitzplatz und setzen sich genau auf diesen Stuhl, der ihnen gegenüber steht. Bleiben Sie mindestens 1-2 Minuten sitzen und fühlen Sie in sich hinein. Nun identifizieren Sie sich mit der Person, der die Zeilen gelten. Atmen Sie tief durch. Nehmen Sie nun das Blatt und lesen Sie die Worte bewusst und langsam.
Wie fühlen Sie sich? Beobachten Sie genau, wie Sie sich fühlen, welche Worte, welche Rechtfertigungen Ihnen unter Umständen in den Sinn kommen.
Nehmen Sie nun das leere Blatt und schreiben alles auf, was aus Ihnen herauskommt – SIE SIND nun die andere Person. Bitte spontan und ohne große Überlegungen alles notieren, mag dies noch so unsinnig und unverständlich erscheinen. Sollten Ihnen keine Worte einfallen, beschreiben Sie einfach, wie Sie sich fühlen.
Dann bleiben Sie bewusst noch 1 Minute auf dem Stuhl sitzen, atmen tief und lange aus. Danach setzen Sie sich wieder auf den ursprünglichen Platz, nehmen wieder Ihr eigenes Ich in Besitz, atmen nochmals tief durch. Legen Sie nun das Blatt wieder zur Seite. Stehen Sie wieder auf, gehen ein paar Schritte, wenn möglich in die Natur. Gönnen Sie sich etwas Gutes, einen Cafe, ein Eis, ein leckeres Gebäck… Befassen Sie sich im weiteren Tagesverlauf   n i c h t   weiter mit dem Thema.

Kritische Reflexion
Nach einer oder mehreren darüber geschlafenen Nächten nehmen Sie beide Blätter wieder zu sich. Nehmen Sie nun einen dritten Stuhl, stellen diesen zwischen die beiden vorigen Plätzen – dies hat eine IMG_4849symbolische Kraft und wirkt auf das Unterbewusstsein ein. Fühlen Sie sich nun in die Rolle eines neutralen Beobachters ein und lesen das gesamte Geschriebene nochmals erneut. Ohne dieses zu bewerten, nur lesen und aufnehmen.
Dann stellen Sie die entscheidenden Fragen:
– Ist es wirklich wahr? Ist es so, wie beschrieben? Oder ist es jeweiligs eine subjektive Empfindung?
– Wie wäre es, wenn die subjektive Empfindung fallen gelassen werden kann?
– Wie ist die Situation wirklich? Bitte ohne Wertung …
– Wie können die Personen in der Situation aufeinander zugehen, nachdem die Emotionen, die subjektiven Meinungen und Empfindungen fallen gelassen wurden?
Schreiben Sie – ohne tieferes Nachdenken – alles auf, was Ihnen nun in den Sinn kommt. Alles … auch scheinbar Unpassendes …
Nun legen Sie alle 3 Blätter wieder zu Seite und gehen, nach einer kurzen Pause, Ihrem Tagwerk wieder nach und lassen gedanklich los…

In den nächsten Tagen und Wochen beobachten Sie, was sich tut, ob oder ob nicht. Schreiben Sie auf, was Ihnen besonders auffällt. Vor allem im Hinblick des Leichterwerdens bei sich selbst …
Über Ihr Feedback würde ich mich sehr freuen – schreiben Sie mir? > „3-Schritte-Maßnahme“